Abschlusskonferenz 15. November 2018 Brüssel

Beim europäischen Projekt MEET geht es um die Anpassung von medienpädagogischen Szenarien an interkulturelle Kontexte, um Vielfalt, Inklusion und Zusammenleben zu fördern. Zu den vielfältigen Projektergebnissen gehört eine Videodokumentation, die die pädagogischen Strategien, die in verschiedenen Schulen erprobten wurden, aufzeigt und die Schlüsselpunkte für die Integration medienpädagogischer Aktivitäten in interkulturelle Kontexte identifiziert (siehe Toolkit).

Zum Abschluss des Projekts wird am 15. November 2018 eine Veranstaltung in Brüssel organisiert, deren Ziel es ist, u.a. Lehrer, Forscher, Fachleute aus dem audio-visuellen Bereich und interkulturelle Vereinigungen zusammen zu bringen, um Synergien und Herausforderungen zwischen Dokumentarfilm, Bildung und Vielfalt zu erkunden.

Entschlüssel den Dokumentarfilm - Bildung und Vielfalt in Bildern

Wenn die Kamera für eine dokumentarische Produktion Zeuge pädagogischer Strategien und sozialer Interaktion in der Schule wird, welchen Problemen steht sie gegenüber? Kann der Dokumentarfilm pädagogisches Werkzeug sein? Und wenn der Dokumentarfilm dem Anderen begegnet, wie kann er die Minderheiten stärken? Ist es möglich, darzustellen ohne zu stigmatisieren? Was ist der Einfluss der Kamera? Von der Realität zum Dokumentarfilm, was sind die Mechanismen der Repräsentation von Realität?

So viele Fragen, die Sie mit Experten, Lehrern, Direktoren und interkulturellen Akteuren erforschen und diskutieren können. Hierzu laden Sie Média Animation Association, ein Ressourcenzentrum für Medienbildung und die anderen Partner des MEET-Projekts herzlich ein.

Donnerstag, 15. November 2018, im Cinema Palace, Brüssel

Ab 08:30 Uhr – Ankunft und Begrüßung

•             09:15 Uhr Eröffnung – Einführung in die Themen des MEET-Projekts

•             09:45 Uhr Perspektiven

Session 1 – Bilder in der Schule, Bilder von der Schule

Regie: Safia Kessas (Fernsehserie "Rive Gauche", Ko-Regie mit Joel Franka, 2018). Debatte mit Brieuc Guffens (IHECS).

Dokumentarfilme über Pädagogik oder in der Schule bringen die Kamera ins Klassenzimmer und zeigen so die Interaktionen und Lernprozesse, die dort stattfinden. Welcher Empfang ist den Studenten vorbehalten? Welche Art von sozialem Raum ist gegeben, um zu sehen? Und allgemeiner, welche Bilder der Schule teilen diese Dokumentarfilme? Könnten Dokumentarfilme Werkzeuge sein, um die Unterrichtspraxis besser zu verstehen? Eine Möglichkeit, über Pädagogik nachzudenken?

Session 2 – Minderheiten: Emanzipierende Bilder oder stigmatisierende Bilder?

Regie: Pablo Muños Gomez (Dokumentarfilm "Intégration Inch'Allah", 2016). Debatte mit Abel Carlier (Wallonie Image Production)

Wenn der Dokumentarfilm dem Anderen begegnet, wie kann er Minderheiten darstellen? Was sind seine Ziele? Können wir ohne Stigmatisierung und ohne zu definieren abbilden? Was ist der Einfluss der Kamera? Wie erzählt man Geschichten ohne zu verallgemeinern?

Session 3 – Der Dokumentarfilm: Ein Fenster oder ein Bildschirm der Realität?

Regie: Yves Hinant (Dokumentarfilm "Ni juge ni soumise", Co-Regie mit Jean Libon, 2018). Debatte mit Pauline David (Le P'tit Ciné - Regards sur le doc).

Was sind die Mechanismen der Repräsentation von Realität im Dokumentarfilm? Was sind die Konsequenzen für die Konstruktion von Dokumentarfilmen? Welchen Einfluss hat dies auf die Rezeption des Themas? Was sind die Schwächen des Dokumentarfilms? Was seine Vorteile?

•             12:45 Uhr Mittagessen & Besuch der Stände

•             14:00 Uhr Parallelveranstaltung A – Ein Workshop Ihrer Wahl (FR)

Praktische und pädagogische Workshops mit Ressourcen

  1. Dokumentarfilm als Objekt der Analyse – Der Dokumentarfilm mit einem medienpädagogischen Ansatz. Mit Média Animation ASBL
  2. Dokumentarfilm als Ausdrucksweise – Produzieren mit der Öffentlichkeit (Konzentration auf die neuen Formen). Mit Action Médias Jeunes
  3. Dokumentarfilm als pädagogische Ressource – Verwendung von Dokumentarfilm in Klassenzimmern. Mit PointCulture

•             13:45 Uhr Parallelveranstaltung B: Runder Tisch von Experten (EN)

Runder Tisch zur Auswertung der MEET-Dokumentation und anderer Ergebnisse – in Englisch

•             16:00 Uhr Abschluss: Ergebnisse von Workshops und Ständen, Abschlussgetränk

PRAKTISCHE DETAILS UND REGISTRIERUNG:

Die Konferenz wird im Cinema Palace in Brüssel stattfinden: 85, Boulevard Anspach, 1000 Brüssel.

Mittagessen mit Anmeldung angeboten.

An interkulturelle Akteure, Kultur- und Bildungsverbände: Ein Stand kann für die Präsentation Ihrer Materialien und Projekte im Bereich der Medienbildung reserviert werden (siehe Anmeldeformular).

Gruppen und ihre Lehrer sind willkommen. Ein Workshop kann ihnen gewidmet werden.

Die Registrierung ist kostenlos, aber obligatorisch. Hier registrieren!

VERANSTALTER UND PARTNER

Diese Konferenz wird von Média Animation im Rahmen des MEET-Projekts "Media Education for Equity and Tolerance" organisiert, das vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union mitfinanziert wird, und findet im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals "Le mois du Doc" in Föderation Wallonie Bruxelles statt.

In Zusammenarbeit mit Cinéma Palace, dem Conseil Supérieur de l'Education aux Médias, RTBF (Radio und Fernsehen des französischsprachigen Belgiens) Action Médias Jeunes und PointCulture.