13.9.2017: 16 Fachkräfte erwerben Zertifikat "Medienbildung in der Jugendarbeit"

Sechzehn Fachkräfte der Jugendarbeit im Raum Neuwied hatten sich zum Zertifikatskurs mit dem Ziel einer verstärkten Medienbildung in der Jugendarbeit angemeldet. In vier Modulen an fünf Tagen zwischen 8. Mai und 11. September 2017 gab es neben theoretischen Grundlagen des Jugendmedienschutzes und der Medienbildung viele Möglichkeiten der praktischen Erprobung und zum Erfahrungsaustausch.

Presseinformation 13.09.2017

16 Fachkräfte erwerben Zertifikat "Medienbildung in der Jugendarbeit"

medien+bildung.com und städtischer Jugendschutz Neuwied erhielten viel Lob für Fortbildung

Sechzehn Fachkräfte der Jugendarbeit im Raum Neuwied hatten sich zum Zertifikatskurs mit dem Ziel einer verstärkten Medienbildung in der Jugendarbeit angemeldet. In vier Modulen an fünf Tagen zwischen 8. Mai und 11. September 2017 gab es neben theoretischen Grundlagen des Jugendmedienschutzes und der Medienbildung viele Möglichkeiten der praktischen Erprobung und zum Erfahrungsaustausch. Im Auftrag des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz führte medien+bildung.com, eine Tochtergesellschaft der Landesmedienanstalt LMK, das Curriculum „Medienbildung in der Jugendarbeit“ in Neuwied durch. Ausgeschrieben und organisiert hatte es der städtische Jugendschützer Neuwieds Horst–Peter Robiller. Bereits 2013 hatte er einen Zertifikatskurs mit gutem Erfolg organisiert. Auch in diesem Jahr war die Resonanz groß, die Fortbildung war schnell ausgebucht. Hans-Uwe Daumann von medien+bildung.com: „Mit diesem qualifizierenden Angebot will das Land Rheinland-Pfalz Fachkräfte der Jugendarbeit bei ihrer praktischen Arbeit mit Jugendlichen unterstützen“. Themen waren die mediatisierten Lebenswelten der heutigen Jugendlichen, die Praxis des Jugendmedienschutzes, die aktive Medienarbeit im Projekt und Möglichkeiten der Jugendbeteiligung mithilfe von Medien.

Die Referenten Daniel Zils (medien+bildung.com) und Corinna Schaffranek (freie Medienpädagogin) trafen auf sehr interessierte und engagierte Fachkräfte aus der Jugendarbeit, von Ämtern, dem Kinderschutzbund und Medieneinrichtungen (OK4 und Kreismedienzentrum).
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren durchweg begeistert vom Kurs. Das zeigte, dass der Bedarf groß ist, insbesondere was praktische, zeitgemäße und altersgerechte Medienarbeit betrifft“, so Robiller. Es wurde nicht nur mit Handys, sondern auch mit Tablets (die z.B. auch fürs Filmen und Trickfilmen oder für GPS-Navigation genutzt wurden) und anderen Medien gearbeitet. Und wie man mit Jugendlichen eine virtuelle Brille (VR Brille) fürs Handy selbst baut, wurde mit Pizzakartons praktisch durchgeführt. Die meisten teilnehmenden Fachkräfte haben alle vier Module absolviert und erhalten somit ihr Zertifikat mit der Unterschrift der rheinland-pfälzischen Jugendministerin.

Foto: Filme und Trickfilme mit Handy oder Tablet erstellen (Horst-Peter Robiller)