Unsere Themen

Die Angebotspalette von medien+bildung.com ist im vergangenen Jahr quantitativ nicht mehr gewachsen, aber inhaltlich noch vielfältiger geworden: 231 Veranstaltungen, 37 Ganztagsschul-AGs, über 6.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, 2.000 Unterrichtstage und über 6.600 durchgeführte Unterrichtseinheiten. Unser Angebot orientiert sich schon in der Programmplanung an inhaltlichen Schwerpunktthemen, die wir jährlich festsetzen. Wir greifen damit gesellschaftliche oder medienpädagogische Erfordernisse auf und versuchen diese in übertragbare Bildungskonzepte münden zu lassen. Die Schwerpunktthemen seit 2010 lauten
„Digitale Innovation“, „Jugendmedienschutz“ und „Medienkunst / ästhetische
Bildung“.
- Digitale Innovation, weil wir neue Entwicklungen im schnelllebigen Technologiegeschehen auf ihre Bildungstauglichkeit hin überprüfen wollen. Hierzu haben wir mit Handys, Tablets, Apps und „Augmented Reality“ experimentiert, Wiki-Anwendungen in den Projekten "Ludwikishafen" und „Gerpedia“ erprobt und mit dem Handy „Europa“ im Unterricht erkundet. Aber auch die Webradio-Plattform „edura.fm“ oder Unterrichtseinheiten mit Whiteboard und Handy gehören in dieses weite Themenspektrum.
- Jugendmedienschutz, weil die Problematik der Datensicherheit im Netz, der unbedachte Umgang mit persönlichen Daten von Seiten der Jugendlichen und die Sorgen von Pädagogen/innen und Eltern einen großen Beratungs- und Informationsbedarf hervorrufen. Unser Projekt „check-the-web gibt hier genauso Hilfestellung wie die im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführten Schulungstage für „Medienscouts oder das Projekt „MyClip – Jugendmedienschutz im Unterricht“.
- Medienkunst / ästhetische Bildung, weil wir der Meinung sind, dass dem vorwiegend technischen und kognitiven Umgang mit Medien die fehlende sinnliche Komponente dringend hinzugefügt werden muss, wenn wir junge Menschen faszinieren und ansprechen wollen. Herausragende Projektbeispiele in diesem Bereich sind die jährlichen Oster- und Herbstferien-Kooperationen (z. B. „Ultimatives poetisches Mediendrama“) mit dem Pfalztheater in Kaiserslautern oder das Projekt „TanzMedia“.
2011 und 2012 verfolgen wir diese drei Themen weiter und haben die Palette ergänzt durch den Fokus „Übergänge gestalten“. Die bildungspolitisch so wichtigen Schnittstellen zwischen Kita und Grundschule bzw. weiterführender Schule und dann später zwischen Schule und Ausbildung lassen sich hervorragend mit Medieneinsatz bearbeiten und gestalten. Dazu leisten u. a. die Schülerpraktika, Redaktionsgruppen und Workshops im Haus der Medienbildung einen wichtigen Beitrag. Zur besseren Kooperation von Schule / Berufsschule und Betrieb haben wir 2011 die digitale Lehr-Lernplattform „Praxismeister“ entwickelt, die in der Verbindung von Moodle und Mahara viele Möglichkeiten des kollaborativen Arbeitens und des Portfolio-Lernens bietet.




