TanzMedia Projekte

TanzMedia – getanzte Medienkompetenz!

Medien faszinieren und Tanz bewegt! Diese Praxiserfahrung war Anlass für Katja Batzler, Medienpägogin der medien+bildung.com, eine Projektreihe mit der Verbindung Tanz und Medien zu entwerfen. Das Pilotprojekt an der Integrierten Gesamtschule Ludwigshafen Gartenstadt wurde zusammen mit dem Lehrer Paul Volz für das Fach Kommunikation & Kultur in Kooperation mit lokalen Künstlern, Medienprofis und dem Offenen Kanal Ludwigshafen für die Anforderungen dieser Schule konzipiert. Gefördert wurde das Pilotprojekt von der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart und die Premiere lief im Rahmen des Kultursommers Ludwigshafen 2007.

Im Unterschied zu Videoclip-Dancing oder Bearbeitung von fertigen Konzepten sollen die Teilnehmer/innen von TanzMedia selbst aktiv werden: Von der Idee bis zur Durchführung werden Kreativität und Verantwortungsgefühl eingefordert für die gemeinsame Produktion eines Videofilms oder einer Performance.

TanzMedia AG unter dem Motto „V.I.P. together“ in der IGS Wachenheim/Deidesheim

in Kooperation mit der Hochschule Mannheim für Sozialwesen

TANZEN mit einfachen MEDIENTRICKS für die jüngsten Kinder (5.+6. Klasse) der IGS Wachenheim/Deidesheim. Im dritten Jahr der erfolgreichen Kooperation an der integrierten Gesamtschule konzipierten die Projektleiterin Katja Batzler und die Sportlehrerin Tonia Hager ein Projekt für das Forschungsfeld der Mannheimer Hochschullehrerin Susanne Lang: Die individuelle Entwicklung der einzelnen Kinder in Bezug zur Projektgruppe beobachten nach Kriterien des kreativen Tanzens nach Rudolf Laban und mit Einsatz von Videotanztechniken aus der Projektreihe TanzMedia. Das Motto „V.I.P. together“ soll den jungen Teilnehmer/innen vermitteln, dass viel Wert auf die Entwicklung ihrer Stärken und die Teamarbeit gelegt wird. Jeder ist wichtig und ein „V.I.P.“, aber mehr Spaß und Erfolg hat man mit der Gruppe zusammen. Es wird keine Einteilung in Medienkids und Tanzkids geben, sondern alle tanzen und produzieren gemeinsam mehrere kurze Tanzfilme mit einfachen Medientricks wie z.B. der bewegte Stopptrickfilm „Trickydance“ aus dem Schuljahr 2008/09. Begleitet wird diese AG von Studenten der Hochschule Mannheim und Prof. Lang. In der zweiten Stunde widmeten sich die kleinen „TanzMedianer“ ausschließlich Kooperationsspielen und schafften die Gruppe von 13 Kindern auf nur drei Stühle zu stellen – V.I.P. together macht eine Menge Spaß!

TanzMedia „Der erste Eindruck“ in der Schloss-Schule Oggersheim

Eintägiges Projekt innerhalb des Medienprojektes an der Ganztagsschule mit Förderschwerpunkt Lernen

TanzMedia von medien+bildung.com verbindet aktive Medienarbeit mit kreativem Tanz. TanzMedia stärkt die Persönlichkeit und vermittelt kreative Medienkompetenz. Videotanz schult die Selbst- und Fremdwahrnehmung und kann sehr gut zur Verbesserung von Präsenz und Körperbewusstsein eingesetzt werden. Beim TanzMedia-Projekt „Der erste Eindruck“ in der Schloss-Schule sollen Schüler/innen erleben, wie sie sich in Bewerbungsgesprächen besser präsentieren können. Ziel des Projektes ist, das Auftreten, und Selbstbewusstsein der Teilnehmer/innen zu stärken: Schlüsselkompetenzen für ihr späteres Berufsleben erwerben. Teilnehmer/innen sind Schüler der 7. Klasse der Video AG und Schüler aus der 8. Klasse (Betriebspraktikum). In Vorübungen zu den Themen Teamarbeit, Kamerahandhabung und Körpersprache lernen werden die Teilnehmer auf den langen Kurstag vorbereitet. Im TanzMedia Kurstag dreht sich dann alles um „den ersten Eindruck“ – Die Jugendlichen können z.B. ausprobieren, welche Begrüßungsformen es gibt oder welche Bewegungen man zu den Silben seines eigenen Namens tanzen kann. Im Team gestalten sie dann gemeinsam eine kleine Performance für die Kamera. Bei der TanzMedia Methode „Bewegte Bildgestaltung/ Bildebenentanz“ filmt eine feste Kamera die Tänzer. Die Tänzer sehen dann ihr Abbild auf der gegenüberliegenden Leinwand. Die Teilnehmer können dann entdecken welche Bewegungen im virtuellen Tanzraum wirken und welche Gestaltungsmöglichkeiten der Bildraum fordert. Das unmittelbare Videofeedback schult für ein realistisches Selbstkonzept – ein Schlüssel für die Berufswahl. Die Projektzeit läuft über 8 Wochen. Im Anschluss an diese erste Phase könnte man dann mehr in die Themen Bewerbungsgespräche und Berufsfindung einsteigen. Zu Gast im Pilotprojekt wird Prof. Dr. Franz Josef Röll sein, um der Projektleitung eine wissenschaftliche Beratung für die Entwicklung diesen neuen Konzeptes mit zu geben.