28. September 2011, 9.30 – 16.00 Uhr
„Integration macht Schule V: (M)eine Geschichte? – Erinnerungskultur und Migration“, Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen
Die Erkenntnis, dass bei der pädagogischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus die veränderte gesellschaftliche Zusammensetzung, also auch der nichtdeutsche Familienhintergrund einer zunehmenden Zahl von Jugendlichen, Berücksichtigung finden muss, hat sich in den letzten Jahren im Bereich der schulischen und außerschulischen historisch-politischen Bildung durchgesetzt.
Die Konzepte, die dazu vorliegen, sind vielfältig: Eine im Zusammenhang mit der Geschichte des Nationalsozialismus stehende eingehende Beschäftigung mit Menschenrechtsfragen, Aufzeigen von individuellen Handlungsspielräumen, Beschäftigung mit der Geschichte der Herkunftsländer in der Zeit des Nationalsozialismus sowie eine verstärkte Thematisierung von Migrationsgeschichte.
Die Tagung „Integration macht Schule V: (M)eine Geschichte? – Erinnerungskultur und Migration“ will einen Einblick in dieses weite Themenfeld bieten sowie praktische Beispiele aufzeigen.
Eine Veranstaltung der Ev. Akademie der Pfalz und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem Ernst-Bloch-Zentrum, der Landeszentrale für politische Bildung, dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. und medien+bildung.com. Die Tagung ist vom Institut für schulische Fortbildung anerkannt.
Details auf der Tagungswebsite




